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06 Apr

Webdesign Trends 2016

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Die 10 bedeutsamsten Webdesign Trends für 2016 – Dahin führt der Weg

Der Siegeszug des Responsiven Designs, der ungebrochene Trend zu mehr Minimalismus und viele weitere technische Möglichkeiten führen zu neuen Anforderungen an zeitgemässes Design. Wir haben uns die Zeit genommen, die wichtigsten Webdesign Trends des Jahres unter die Lupe zu nehmen und fassen sie für dich in diesem Artikel übersichtlich zusammen.

1) Navigation und Menü bleiben simple und schlicht

Mit dem Siegeszug der Smartphones kam auch das sogenannte Hamburger Menü: die bekannten waagerechten Striche, auf die man erst klicken muss, um die eigentliche Navigation aufzuklappen. Die Funktion, die erst zur platzsparenden Darstellung entwickelt worden war, hat inzwischen als Vorbild für einfache Navigationsleisten neue Massstäbe gesetzt. Der Trend zu grafischem Minimalismus bei voller Funktionalität wird sich auch im Jahr 2016 fortsetzen.

2) Klicken vs. Scrollen: Der spannende Wettkampf geht in die nächste Runde

Der Erfolg der Smartphones und des Responsive Designs hat das endlose Scrollen durch Webseiten zu einer normalen Alltagstätigkeit gemacht. Jeder scheint es zu akzeptieren und nutzt es ohne groß darüber nachzudenken. Der Nachteil, dass wichtige Informationen und manche Grafiken nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind, inspiriert viele Grafiker weiter dazu, einfallsreiche Lösungen mit nur wenig Scrollen zu entwickeln. Das Klicken im Internet ist also noch lange nicht tot.

3) „Richtige“ Bilder holen auf

Möglicherweise ist es noch zu früh, um von einem Ende der Stockfotografie zu sprechen. Doch wenn man ehrlich ist, haben wir die immer gleichen, sterilen und unechten Fotos satt. Wer glaubt denn wirklich noch, dass das lächelnde Modell auf dem Stockfoto tatsächlich bei der Möbelfirma um die Ecke arbeitet? Inzwischen holen echte und lebendige Fotos gnadenlos auf. Doch sollten auch diese professionell erstellt werden und nicht in 5 Minuten mit dem Smartphone.

4) Halte alles so einfach wie möglich

Der Trend zu reinen Farben, klaren Linien, gut lesbarer Typografie und vielen weissen Flächen ist nach wie vor ungebrochen. Effekte wie weiches Scrollen und sanfte Transparenzen beschränken sich nur noch auf die Unterstützung eines eleganten und funktionalen Looks. Aufwendige Blendeffekte, abgerundete Ecken und der üppige Einsatz von Schatten sind eindeutig ein vergangener Webdesign Trend. Jede gute Werbeagentur wird das bis jetzt begriffen haben.

5) Mobile First und die Folgen für das Design

Begrenzte Zeit und die steigende mobile Nutzung von digitalen Inhalten auf vergleichsweise kleinem Display hat beim Design von Websites viel verändert. Die Seitenbesucher achten viel weniger auf das Aussehen und die grafische Gestaltung einer Webseite als noch vor wenigen Jahren. Stattdessen soll alles klar und eindeutig sein und man muss sich schnell und intuitiv zurechtfinden können. Es soll möglich sein, mit wenigen Klicks das Ziel – also beispielsweise die Recherche nach wichtigen Informationen oder die Bestellung im Onlineshop – erreicht sein.

6) Elegante Formulare mit viel Platz

Kleine, schwer lesbare Online-Formulare sind nicht mehr zeitgemäss. Viel Platz und eine schöne Gestaltung sind einer der wichtigsten Webtrends dieses Jahres. Eine klare und eindeutige Anordnung, Übersichtlichkeit und Lesbarkeit – so funktionieren professionelle Bestell- und Kontaktformulare heute.

7) Sparsame Animationen sind das gewisse Etwas

Keine Sorge, das Internet der 90er Jahre mit seinen blinkenden und bunten Bildchen ist lange und für immer vorbei. Individuell gestaltete, aber vor allem sinnvolle Animationen werden von den Anwendern dagegen positiv angenommen und verhelfen der Webseite zu mehr Persönlichkeit. Eine anspruchsvolle Werbeagentur kann massgeschneiderte Animationen passend zum Thema deiner Website erstellen.

8) Die einzelnen Teile des grossen Ganzen

Modulares Design hat beim Webdesign eine zunehmende Bedeutung: Die steigenden Anforderungen an Flexibilität, sowie die ständige technische Entwicklung machen es notwendig, die Vorstellung von einer einmal erstellten und für immer festen Website zu verwerfen. Erforderlich sind stattdessen Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit – durch den Einsatz von Komponenten und Modulen. Intelligent geplant und durchgeführt gleicht eine modulare Webseite einer Maschine, die bei Bedarf für einen anderen Zweck umgebaut werden kann.

9) Der Vorreiter im Design: Googles „Material Design“

Schon im Jahr 2014 veröffentlicht, aber nur langsam bekannt geworden, wird sich Googles „Material Design“ für die eigenen Produkte (Gmail, Chrom, Google+ und die Android Apps) zunehmend zum Massstab aktuellen Designs entwickeln. Angelehnt an das bekannte Flatdesign kommt hier die Tiefendimension und somit der Schattenwurf – allerdings minimalistisch und klar definiert – zurück.

10) Gestaltung direkt im Webbrowser

Noch vor Kurzem wurden Webseiten in Photoshop oder Illustrator entworfen und danach für die Nutzung im Internet in HTML und CSS übertragen. Das war der bisherige, oft mit vielen Missverständnissen und Kompromissen zwischen Gestalter und Programmierer gespickte Arbeitsablauf. Die zunehmende Wichtigkeit der Funktionalität und das klare Flatdesign machen es inzwischen allerdings sinnvoll, das Design direkt im Webbrowser zu gestalten. So kann jede Funktion sofort überprüft werden.

 

Fazit: Den Schwerpunkt auf Anwender und Benutzerfreundlichkeit legen

Alles in allem kann man sagen: die Tendenz zu klarem, schnellen und reibungslosen Design wird sich auf jeden Fall fortsetzen. Keiner, der mit seiner Website Geld verdienen will oder muss, kann es sich leisten, diesen Trend zu verpassen. Wenn die Seitenbesucher nicht den gewohnten Komfort und die gleiche Übersichtlichkeit erhalten, wie sie es beispielsweise von den grossen Online-Shops gewohnt sind, sind sie weg und kommen nicht wieder. Gutes Design muss sich daher auch im Jahr 2016 in erster Linie am User orientieren.

Responsives Design ist ein elementarer Bestandteil in unserer mobilen Zeit und das schlichte Design der mobilen Smartphones oder Tablets wird noch mehr zum grafischen Vorbild für ihre „ortsgebundenen Geschwister“. Die Trends beim Webdesign 2016 zeigen deutlich in die Richtung einer grafischen Standardisierung auf hohem ästhetischem Niveau bei schneller Performance und perfekter Funktionalität. Gelungene kreative Besonderheiten werden allerdings trotzdem belohnt!

Du möchtest deinen Onlineshop oder deine Webseite neu gestalten oder aufrüsten und demnächst auf Responsives Design umsteigen? Wir unterstützen dich gerne bei der Umsetzung deines Projekts, beantworten deine Fragen und beraten dich ausführlich. Wende dich einfach an uns und fordere ein unverbindliches Angebot an!

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